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WEISHEITEN |
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Das war ein Schritt zurück, aber kein Rückschlag. Rudi Assauer |
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Alles begann mit einem eindringlichen Brief an die damalige Direktion des Bayer Werkes,
die seinerzeit noch “Farbenfabriken vormals Friedrich Bayer & Co.” hießen.
Verfasst wurde das Schreiben im Februar 1903 vom Turnwart des Wuppertaler Turngaues,
Wilhelm Hausschild, der 170 Unterschriften von Mitarbeitern gesammelt hatte. Der Grund:
Man wollte einen Turn- und Spielverein gründen.
Wie sollte es auch anders sein – der Verein wurde gegründet – wir wissen
es alle! Und heute? Seit den ersten Tagen ist viel passiert, wie die deutsche
Sportgeschichte immer wieder eindrucksvoll beweist. Gleich eine ganze Serie an Vizetiteln
stand am Anfang des neuen Jahrtausends. Nach zwei zweiten und einem dritten Platz in der
Bundesliga war in der Saison 1999/2000 die Meisterschaft das Ziel.
Und die hatte Leverkusen noch am letzten Spieltag nah vor Augen. Mit drei Punkten Vorsprung fuhr Bayer 04 zum Neuling Unterhaching – und verlor. Der FC Bayern München verteidigte in letzter Sekunde seinen Titel. Und so kann man sich heute über viele Erfolge freuen und selbstverständlich auch einige Niederlagen eingestehen.
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Vor allem in den letzten Jahren ist viel geschehen. So verpasste man beispielsweise in
der Saison 2001/2002 ganz knapp den Gewinn der Deutschen Meisterschaft und wurde einmal
mehr zum Vizemeister gekürt. Beim DFB-Endspiel in Berlin unterlag man gegen Schalke 04.
Und noch eine knappe Angelegenheit: Beim Finale der UEFA Champions in Glasgow verlor man
besonders knapp gegen Real Madrid (1:2). Allerdings folgte kurz darauf schon ein
sensationeller Erfolg: Bei den Weltmeisterschaften in Japan und Südkorea wurden
Bayer-Spieler Lucio Weltmeister, Oliver Neuville, Bernd Schneider, Jörg Butt,
Carsten Ramelow und Michael Ballack Vizeweltmeister sowie Yildiray Bastürk Dritter.
Auch in der Saison 2003/2004 konnte man mit dem dritten Tabellenplatz wieder einen
Spitzenplatz erobern. Nicht ohne Grund wird dieser Aufschwung in der Regel mit Trainer
Klaus Augenthaler in Verbindung gebracht!
2004/ 2005 dann schaffte es Bayer ins Achtelfinale der Champions League und belegte in der Meisterschaft am Ende der Saison den sechsten Platz, die Garantie für die weitere Teilnahme am UEFA-Cup. Ende Juni 2004 ein personeller Verlust: Reiner Calmund gibt aus gesundheitlichen Gründen seinen Posten als Geschäftsführer auf – Wolfgang Holzhäuser wird alleiniger Sprecher.
Weitere wichtige Personalien waren die Verpflichtung von Rudi Völler zum Sportchef
von Bayer 04 (2005), die Trennung von Trainer Klaus Augenthaler sowie die noch nicht
lange vergangene Ernennung von Michael Skibbe zum Chefcoach.
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