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WEISHEITEN |
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Ich habe ihn nur ganz leicht retuschiert Olaf Thon |
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Was geschieht nicht alles in der Welt des Fußballs, welche Ränke werden hier nicht geschmiedet, welche Taktiken außen vorgelassen? Es geht einfach immer hoch her, gerade, wenn um ausgezeichnete Spieler gefeilscht wird. Im Jahr 1953 beispielsweise verpflichtete der FC Barcelona den Fußballstar Alfredo di Stefano. Wie Sepp Herberger einmal betonte, war dieser Mann der "vollkommene Fußballspieler" und eben ein geborener Gewinner. Als Spielmacher und Torjäger galt die Stefano als unbezahlbar, denn er war einfach auf dem gesamten Spielfeld aktiv dabei. Eleganz und Ausstrahlung machten ihn zu einem wahren Gentleman des Rasens. Seine schnellen Sprints und seinen blonden Haaren verdankte er den Spitznamen "blonder Pfeil". Was der FC Barcelona jedoch nicht verhindern konnte, war ein Einschalten der Regierung. Wie man sich erzählt, wurde von dieser Seite aus der Wechsel für ungültig erklärt, so dass di Stefano in der Folge für Real Madrid spielte. Real Madrid hatte wahrlich viel in Bewegung gesetzt und Staatschef Franco sowie eine Ablösesumme eingesetzt, die schon damals unglaublich klang – es ging um 700.000 DM. Eine Taktik, die nicht ohne Erfolg blieb, denn das erste Spiel beim neuen Verein brachte ausgerechnet eine Begegnung mit dem FC Barcelona. Di Stefano brachte den Sieg und erzielte für das 5:0, immerhin vier Tore!
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