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WEISHEITEN |
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Jetzt stehen die Chancen 50:50 oder gar sogar 60:60. Rainer Calmund |
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Oft geht es beim Sport – nicht nur beim Fußball – um viel Geld und es steht in vielen Fällen mehr als nur die Ehre auf dem Spiel, wenn die Mannschaften ins Stadion einziehen. So war es selbst schon in den 1960er Jahren, zumindest wurde dort in einem Fall schon ein respektabler Grundstein für ein später noch lukratives Geschäft gelegt. Als die Weltmeisterschaft 1966 zugunsten der englischen Nationalmannschaft endete, erhielten die Spieler nicht nur den Pokal, sondern auch jeweils 60 Pfund Antrittshonorar und 1.000 Pfund Siegesprämie. Nicht schlecht, sollte man meinen. Einen ganz besonderen Coup allerdings ging ein Spieler aus der gegnerischen Mannschaft an, und zwar der Deutsche Helmut Haller. Er sicherte sich heimlich nach Spielende den Ball des Endspiels und bot ihn dreißig Jahre später zum Verkauf an. Mit einem Kaufpreis von sage und schreibe 250.000 DM konnte er die damalige Siegesprämie der Engländer weit überschreiten! Käufer war das Yellow-Press-Blatt Daily Mirror.
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