 |
 |
WEISHEITEN |
 |
 |
Das Chancenplus war ausgeglichen. Lothar Matthäus |
|
 |
 |
 |
 |
|
|
"Three Lions" – ein wahrhaft königlicher Name für eine Fußballnationalmannschaft der ganz besonderen Art. Wie sollte es auch anders sein, die so bezeichnete Mannschaft stammt aus einem stark monarchisch geprägten Land – aus dem britischen Königreich. Und so sollte es ebenfalls nicht erstaunen, dass eine Nationalmannschaft aus einem solch traditionsgeprägten Land zu den ältesten und damit ebenfalls traditionsreichsten Mannschaften der europäischen Fußballlandschaft gehört. Der zugehörige nationale Verband ist die "Football Association", kurz auch mit "FA" bezeichnet.
Und welche Stellung hat eigentlich der Fußballsport im altehrwürdigen England? Nun – vielleicht spielt die Sportart hier nicht immer und jederzeit die "erste Geige", doch ist die Anhängerschaft und die Unterstützung in der Bevölkerung wirklich enorm. Ebenso wichtige Positionen nehmen zwar der Hockeysport und Rugby ein, doch schließlich darf man nicht vergessen, dass viele Menschen England als so genanntes "Mutterland des Fußballs" bezeichnen. Zu recht, wie wir meinen ...
|
|
|
|
|
|
|
Ein kleiner Rückblick in die Anfänge der englischen Fußballnationalmannschaft zeigt, dass damals ein Mann eine besonders wichtige Rolle für die Mannschaft spielte: Mannschaftskapitän Cuthbert Ottaway. Er war unter anderem zugegen, als das erste Spiel der Nationalmannschaft stattfand – es wurde gegen Schottland im November 1872 bestritten und endete mit einem 0:0. Der erste Sieg, ein 4:2 (ebenfalls gegen Schottland) lies nicht lange auf sich warten ...
Da das Fußballspiel sich zu dieser Zeit vor weit mehr als hundert Jahren gerade erst in Europa "auszuweiten" begann, boten sich als sportliche Gegner für Englands Nationalelf zunächst vor allem die anderen britischen Mannschaften an. Man spielte in Turnieren gegen Schottland, Wales und gegen die irische Auswahl. Erstmalige andere Spielrivalen waren 1908 möglich, als man mit der Mannschaft durch Mitteleuropa tourte. Siege gegen Österreich und Böhmen konnten errungen werden.
Und was prägt den heutigen englischen Fußballsport? Wie meistens in Fragen sportlicher Erfolge sollte man hier den englischen Nationaltrainer nicht unerwähnt lassen. Zur Zeit hat Steve McClaren diese Position inne. Ihm ist es zu verdanken, dass nach der Weltmeisterschaft im Jahre 2006 auch ein neuer Mannschaftskapitän eingesetzt werden konnte: John Terry. David Beckham allerdings wurde zunächst etwas "zurückgenommen", parallel dazu machte sich McClaren mit seinem Assistenten Terry Venables daran, die Mannschaft komplett neu zu formieren.
Übrigens: Wales, Schottland und Nordirland haben jeweils eigene Fußballverbände und lassen sich nicht durch die englische Mannschaft "mitvertreten".
|
|
|
 |
 |
 |
|