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WEISHEITEN
Wir hatten viele Verletzte, aber das soll den Sieg der Freiburger in keinster Weise schmeicheln.
Andreas Brehme
PUMA
puma_logo Zunächst eine bei Redaktionsschluss brandaktuelle Neuigkeit: Das französische Luxusgüterunternehmen PPR hält nach Abschluss eines Übernahmeangebots nun 62,1% der Stimmrechte an PUMA. Laut Pressemitteilung vom 17. Juli 2007 begrüßte der Vorstand der Puma AG das Ergebnis und den Erfolg des freiwilligen Übernahmeangebots der SAPARDIS S.A., einer nahezu 100%-igen Tochtergesellschaft von PPR S.A. SAPARDIS. Demzufolge ist ein Großteil der PUMA-Aktionäre Vorstandsempfehlung gefolgt, das Angebot von PPR zu einem Preis von EUR 330 anzunehmen und ihre PUMA-Aktien zum Verkauf einzureichen. PUMA ist mit diesem Schritt also ein Konzernunternehmen der PPR-Gruppe geworden.

Wie das Unternehmen adidas geht auch PUMA auf eine Familie zurück die sich ganz und gar dem Schuh verschrieben hatte. Und so gründete man im Jahr 1924 die "Gebrüder Dassler Schuhfabrik" in Herzogenaurach. Seit 1948 gibt es dann auch die "Schuhfabrik Rudolf Dassler", die den ersten PUMA Fußballschuh, den so genannten "Atom" auf den Markt bringt. Bereits im allerersten Fußballspiel nach dem Zweiten Weltkrieg tragen mehrere deutsche Nationalspieler PUMA Schuhe, einer von Ihnen ist der legendäre Torschütze des ersten Nachkriegstores: Herbert Burdenski.

Die Jahre vergingen und immer wieder waren PUMA-Schuhe mit von der Partie, wenn es auf der Welt sportlich zuging. Nicht nur Schuhe, sondern auch sportliche Freizeitmode und Highlights wie Profisportausrüstung bis hin zum Trikot stehen auf dem Programm. So auch beim Fußball. 1958 fand die Fußball-WM in Schweden statt, bei der alle PUMA-Schuhmodelle mit dem “Formstreifen”, dem Markenzeichen PUMAs, versehen werden. Verschiedene Spieler aus Brasilien und Schweden tragen PUMA-Schuhe.

Heute, im Jahr 2007, ist PUMA weit mehr als ein Schuhhersteller. So wurde beispielsweise vor kurzer Zeit verkündet, dass PUMA und der FC Brügge eine langjährige Partnerschaft eingehen werden. Der Verein wird ab der Fußballsaison 2007/2008 der Topverein der Sportlifestyle-Marke in Belgien sein. Ein starker Pluspunkt für das PUMA-Fußball-Portfolio, zu dem heute auch Vereine wie Tottenham Hotspur, VfB Stuttgart, AS Monaco, Girondins de Bordeaux, Sporting Club de Portugal, der amtierende Weltmeister Italien, Tschechien, der Afrika-Cup Meister ägypten sowie die starken Nationalmannschaften aus Kamerun und der Elfenbeinküste gehören.

Der italienische Fußballverband FIGC gab – ebenfalls in diesem Jahr bekannt – dass die Fortführung der seit 2003 bestehenden Kooperation gesichert ist. Der derzeit laufende Ausrüstervertrag mit PUMA wird also über die Weltmeisterschaft 2014 hinaus bestätigt. Einen weiteren Ausrüstervertrag schloss man mit dem Namibischen Fußballverband – bis über die Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika hinaus.


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