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WEISHEITEN |
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Ein Drittel? Nee, ich will mindestens ein Viertel. Horst Szymaniak |
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Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht ... – und wer getrickst hat, der tut gut daran, sich dabei nicht erwischen zu lassen und schon gar nicht vor der offiziellen "Verjährungsfrist" damit zu prahlen. Diese eigentlich schon unter Schülern bekannten Grundsätze waren offensichtlich den Förster-Brüdern vor ein paar Jahren nicht bekannt. Und so kam es, dass die Fussballfans durch eine Fernsehsendung (!), genauer gesagt bei "Sport im Dritten", erfuhren, dass die beiden Spieler getrickst hatten. Clever, wie sie meinten, hatte sich folgendes zugetragen: Bernd Förster und sein Bruder Karlheinz hatten den Schiedsrichter den Schweden, Ericsson, "hereingelegt", indem Bernd im UEFA-Pokalspiel gegen Köln die Gelbe Karte kassiert hatte, obwohl dieser eigentlich Karlheinz meinte. Die "praktische Folge" Eine Sperrung von Karlheinz für das darauf folgende Spiel blieb aus. Doch da hatten Sie die Rechnung ohne die Allmacht und die Verbreitung der Medien gemacht – denn auch in der Schweiz, dem Sitz der UEFA, wurde diese Sendung ausgestrahlt und die nahm dieses "kleine Täuschungsmanöver" selbstverständlich nicht hin und Bernd Förster wurde für fünf, Karlheinz für vier Europacupspiele gesperrt. Ohne die beiden sehr guten Spieler folgte dann auch noch eine Niederlage des VFB beim Rückspiel in Köln (es kam zu einem 1:4) – der Traum, beim UEFA-Cup bis zuletzt dabei zu bleiben, war ausgeträumt.
Eine sportliche Leistung der ganz besonderen Art jedoch konnte der Spieler Robert Schlienz vollbringen. Er hatte nach einem Autounfall nur noch einen Arm und war trotzdem ein gefragter und beim Gegner gefürchteter Spieler. Bereits im dritten Monat nach der Amputation seines Armes im Jahr 1948 war er schon wieder bei einem ganz entscheidenden Oberliga-Spiel mit dabei – die gegnerische Mannschaft war damals diejenige des 1860 München, das Spiel fand im Neckar-Stadion statt. Und damit noch nicht genug. Schlienz spielte in seiner Karriere ganze drei Länderspiele, im Jahr 1955 das erste. Weiterhin konnte er – gemeinsam mit seinen damaligen Teamkollegen – zwei Deutsche Meisterschaften (in den Jahren 1950 und 1952) verbuchen und war auch mit dabei, als man 1954 und 1958 den DFB-Pokal heim nach Stuttgart tragen durfte.
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