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WEISHEITEN |
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Wir wollten in Bremen kein Gegentor kassieren. Das hat auch bis zum Gegentor ganz gut geklappt. Thomas Hässler |
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“Wo die Weser einen großen Bogen macht. Wo das Weser-Stadion steht in neuer
Pracht...”, so singen die Werder-Fans in ihrer Hymne. Worte, die die Bedeutung des
traditionellen Spielortes (seit 1933) besonders hervorheben. Denn für Fans und
Spieler ist das Weser-Stadion wirklich etwas ganz Besonderes. Ein weiterer Grund für
durschnittlich 40.000 fußballbegeisterte Menschen, die Heimspiele des berühmten
Bremer Vereins zu besuchen.
Gegründet wurde der "Fußballverein Werder von 1899" wie der Name schon sagt – vor mehr als einhundert Jahren. Mit dabei waren Heinrich Addicks, Henry Degenhardt, Carl Düring, Erich Fimmen, Carl Grotheer, Jonny von Heymann, Hermann Cassens, Henry Langreht, Ferdinand Müller, Ernst Pottberg, Otto Pottberg, Paul Schreele, Arthur Will, Gerhard Will, Ludwig Will und Bernhard Wurthmann. Übrigens: Den Namen verdankt der Verein dem so genannten "Stadtwerder", dem ersten Fußballgelände, auf dem hier gespielt wurde.
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Auch die jüngere Vereinsgeschichte hat viel Spannendes zu bieten. - 2004 beispielsweise kann Werder Bremen erstmals das sogenannte Double verzeichnen, den "Doppelsieg" aus Meisterschaft und Pokalsieg. Den fünften Gewinn des DFB-Pokals erreicht man durch das 3:2 gegen Alemannia Aachen beim Spiel in Berlin. Noch im gleichen Jahr wird ein neuer Star für das Team gewonnen: Angelos Charisteas, der sich kurz darauf jedoch zu einem Wechsel zu Ajax Amsterdam entschloss. Die Saison 2004/2005 führte Werder Bremen auf den dritten Platz in der Abschlusstabelle – und damit in die Champions-League-Qualifikation.
Und auch politisch weiß der Verein, wo er steht, bzw. wo er nicht steht. So spricht man sich sehr deutlich gegen Rassismus aus und macht durch Aktionen und Informationen sehr deutlich, dass beispielsweise bestimmte Kleidungsmarken, die durch ihre Gestaltung und Aufschrift der rechtsextremen Szene zugeordnet werden können, nicht im Stadion erwünscht sind.
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